Short story and art by Wanda Sonnemann

Er geht die Straße entlang, tief in Gedanken versunken. Um ihn herum strömen Menschen in dunklen Mänteln, aber er nimmt sie kaum wahr. Er hat lange aufgegeben. Hat kein Ziel, treibt im Alltag umher.
Vor ihm fängt eine Mähne flammender Locken seinen Blick. Erinnerungen an ein vergangenes Leben kochen in ihm auf. An ein Versprechen, das er nicht halten konnte. Der Gang der Gestalt ist Vertraut. Nur ein Mensch trug jemals ihre Haare auf diese Weise.
Die Traurigkeit in ihm zerbricht wie Glas. Er hat nicht versagt, damals. Sie lebt.

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One thought on “Feuer

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